a) Geben Sie zwei Beispiele für „echte“ reflexive Verben.
Gibt es auch „unechte“ Reflexivität?
Reflexive Verben sind nur reflexiv zu gebrauchen, sie sind also lexikalisch schon mit dem Reflexivpronomen verknüpft.
Beispiel: sich gut fühlen, sich schämen, sich begnügen mit etwas.
Häufiger als solche Verben kommt Reflexivität bei Verben vor, die ein reflexives Akkusativ- oder Dativobjekt haben können,
Beispiel: Ich wasche mich. / Ich trockne mir die Hände ab. Abtrocknen ist kein reflexives Verb.
Außerdem gibt es reflexive Verbvarianten, die gegenüber der nicht reflexiven Variante eine veränderte Bedeutung haben.
Beispiel: jemanden an etwas erinnern vs. sich an etwas erinnern.
b) Sind die Verben sich vorstellen und sich (mit etwas) beschäftigen reflexive Verben? sich vorstellen: kann auch nicht reflexiv gebraucht werden (jem. vorstellen), ist also ein normales transitives Verb; sich (mit etwas) beschäftigen: hier ist es ebenso, man kann jemand anderen mit etwas beschäftigen.