Betrachten Sie noch einmal das Transkriptbeispiel aus Kap. 16, Aufg. 9, das ein berufliches Gespräch zwischen einem japanischen Angestellten und seinem deutschen Vorgesetzten erfasst (Eyjolfson 1995).
Deutsch-japanische Kommunikation am Arbeitsplatz (Eyjolfsson 1995, S. 21)
T: Herr Tögel, Y: Herr Yamamori 1 T Gut! Das wär´s eigentlich für heute ... nur hätte ich ´ne Bitte... Y ...ja... ...ja... 2 T an Sie...und zwar wollte ich Sie bitten, diese Broschüre...ins... Y ...ja... ...ja... 3 T Japanische zu übersetzen ... Könnten Sie das nicht tun? Y ...ja... 4 Y <sh> ((Zischlaut, den Kopf schräg stellend)). Ja, ja. 5 T Könnten Sie die Übersetzung bitte am Dienstag abgeben? 6 Y <sh> Ja, ja. Ich muß aber morgen meinen Vater in Hamburg 7 Y treffen. <sh> ((Kopf T Ach so! Schaffen sie das ... bis Dienstag? 8 Y schräg, Blick nach oben)) <sh> Ja, ja! Ich versuche!
Welche Konsequenzen ziehen Sie daraus für ein interkulturelles Training
a) der Beteiligten,
b) dritter Personen?
Literaturhinweis:
Eyjolfson, Eythor (1995) Die vernebelte Welt des Japanischen: Einige linguistische Aspekte des Nohonjin-ron. Stuttgart: Franz Steiner Verlag